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Licht- und Strahlungsdetektoren  

  • Si-Fotodioden
    Standarddetektoren für Fotometrie und Radiometrie im Spektralbereich von 200 bis 1100 nm.
    InGaAs-Fotodioden
    Standarddetektoren für Laser-Anwendungen im NIR-Spektralbereich von 800 bis 1800 nm.
    SiC-Fotodioden
    Einsatz in der UV-Strahlungsmesstechnik. Langwellige Strahlung > 400 nm wird vollständig unterdrückt.
    Epitaxie-Fotodioden
    Die dünne strahlungsempfindliche Struktur reduziert den bei Si-Fotodioden üblichen Diffusionsstromanteil aus tiefen Zonen. Einsatz als schneller Strahlungsdetektor.
    Filterkorrigierte Fotodioden
    Die spektrale Empfindlichkeit von Fotodioden wird mit spektralen Korrekturfiltern an fotometrische, radiometrische, fototherapeutische, pflanzenphysiologische und andere spektrale Wirkungsfunktionen angepasst.
    Bi-Tech-Detektoren
    Kombination aus filterkorrigierter Fotodiode und Diodenarray-Spektrometer zur Nutzung der Merkmale beider Sensor-Technologien in einem Detektor.
    Ulbrichtkugel-Detektoren
    Fotodioden kombiniert mit Ulbrichtschen Kugeln, ermöglichen die Messung des Lichtstroms von Lampen oder der Strahlungsleistung von divergent strahlenden Lasern und Beamlampen.
    Die Messgröße Lichtstrom (lm) und ihr radiometrisches Äquivalent Strahlungsfluss (W) werden zur Effizienzbewertung von Lampen- und Leuchten verwendet.
    Die Messgröße Beleuchtungsstärke (lx) und ihr radiometrisches Äquivalent Bestrahlungsstärke (W/m²) bewerten den Licht- bzw. Strahlungseinfall auf eine Bezugsebene.
    Die Messgröße Lichtstärke (cd) und ihr radiometrisches Äquivalent Strahlstärke (W/Sr) beschreiben den richtungsabhängigen Strahlungsfluss. Die effektive Lichtstärke gilt für Blitzlampen. Die räumliche Lichtstärkeverteilung gilt für die richtungsabhängige Lichtstärke.
    Die Messgröße Leuchtdichte (cd/m²) und ihr radiometrisches Äquivalent Strahldichte (W/m²sr) beschreiben die Leistungsdichte einer leuchtenden Fläche. Der Leuchtdichtekontrast definiert das Hell-Dunkel-Verhältnis.
    Die Messgröße Laserleistung (W) ist identisch mit dem Strahlungsfluss. Die Messtechnik ist wegen der Merkmale der Gas- und Halbleiterlaser eigenständig.
    Das menschliche visuelle System beruht auf drei (Rot, Grün, Blau) farbempfindlichen Zelltypen (Zäpfchen). RGB-Farbsensoren zur Messung der RGB-Lichtfarbe funktionieren nach dem gleichen Prinzip.
    Beim spektralen Messverfahren wird die Lichtfarbe aus spektralen Messdaten unter Verwendung der roten, grünen und blauen spektralen Wirkungsfunktionen der Zäpfchen die Lichtfarbe berechnet.